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UR-Radio » UR Root » Sendungen » Archiv » UR Epic » Foren-RPG: Neulich im Hauptquartier » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Foren-RPG: Neulich im Hauptquartier 5 Bewertungen - Durchschnitt: 10,005 Bewertungen - Durchschnitt: 10,005 Bewertungen - Durchschnitt: 10,005 Bewertungen - Durchschnitt: 10,005 Bewertungen - Durchschnitt: 10,00
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Heindal Heindal ist männlich
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Foren-RPG: Neulich im Hauptquartier       Zum Anfang der Seite springen

Neulich im Hauptquartier ist ein Thread in dem ihr eigene Geschichten zu euren Charakteren posten könnt. Vielleicht sind es nur eure Gedankengänge oder vielleicht eigene Geschichten zu euren Charakteren.

Also in diesem Thread könnt ihr euch austoben.

__________________
The future belongs to those, who believe in the beauty of their dreams.
01.04.2012 14:47
Die Betreiber von UR-Radio distanzieren sich hiermit ausdrücklich von dem, durch Heindal am 01.04.2012 um 14:47 verfassten Beitrag.
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Pichiko Pichiko ist weiblich
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Da Doppelt gemoppelt wohl besser hält xD Gebe ich hier nochmal meine SideStory noch mal an(auch wenn es mehr auf Pichiko's Vergangenheit geht oder ihre Gedankengänge, Beweggründe oder ihre eigene Weg(wen ich mal net da bin oder mich verabschiede an dem Tag früher XD) so schreibe ich je nach Lust,Laune und Schreibmuse mal so'n Kapitel xD Aber erwartet nicht das ich die beste Schriftstellerin oder so xD ich hab noch ein harten Weg gut zu schreiben.(Weshalb es auch wohl weiter in der Ich-Perspektive bleibt xD) Hier klicken um zur UR-Epic SideStory: Pichiko's Geschichte zu gelangen

__________________

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Pichiko: 15.04.2012 21:01.

01.04.2012 21:02 AIM-Name von Pichiko: - YIM-Name von Pichiko: -
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*geht mit Pichiko gerade auf einem Weg irgendwo in Paris*
*sieht Pichiko an*
Ich denke das es momentan der richtige Zeitpunkt ist um dir zu sagen was mir alles in den letzten Wochen passiert ist.

(Ich bin kein großartiger Schriftsteller und kein Autor vieler zu verfassenden Worte.
Ich versuche einfach das was ich in dem Moment kann und ich hoffe das das auch reicht.)

__________________

03.04.2012 23:22 AIM-Name von Ike: - YIM-Name von Ike: -
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Pichiko Pichiko ist weiblich
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12.046 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

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Würde ich dir auch geraten haben,
es ist schon schlimm genug das letzten Dimitri gestorben ist.
Ich dachte schon die wäre was zu gestoßen... oder einer deiner ehemaligen Kollegen hätten dich umgebracht oder einer vom Syndikat...
Du hattest mir doch versprochen,dass du da bist,
wenn es mir nicht gut geht....
Besonders vorhin hätte ich dich gebraucht... bevor dieser silberner Krieger hier einschlug wie ein Komet
*man merkt,dass sie einerseits froh ist,
dass es Ike gut, andererseits auch traurig und enttäuscht darüber ist,
das Ike das Versprechen, was sie sich vor einigen Jahren vereinbart haben nicht mehr halten kann*
*holt auch eine Papierkarte heraus(wo auch immer sie diese noch her haben mag) die groß genug ist um die Hauptstraßen von Europa zu zeigen und sich so zu orientieren*
*hat diese aber noch nicht aus gefaltet*

__________________

03.04.2012 23:34 AIM-Name von Pichiko: - YIM-Name von Pichiko: -
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PcJunky PcJunky ist männlich
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Neulich im Hauptquartier... PcJunkies Labor, einen Tag nach dem Anschlag auf Paris.

"Warum will das nicht funktionieren?! Vedammte Energiespar-Regeln! ... Ich brauch einen Kaffee ..." PcJunky wirbelt entnervt von seiner Werkbank herum, bleibt aber entsetzt stehen.

"Was willst du denn hier? Hast du das Schild nicht gelesen?!" Schnautzt er Gwen an, die still und heimlich den großen Raum betreten hatte.
Die Mutantin geht wenige Schritte auf den Wissenschaftler zu."Ich brauche eine wirkungsvollere Fernkampfwaffe." "Damit du mir das nächste mal komplett den Arsch aufreißen kannst, wenn dir wieder mal danach ist? Jetzt haben alle meine Sturmgewehre ferngesteuerte Sprengladungen, nur damit du es weißt!"

Gwen sieht PcJunky finster in die Augen. "Du weißt genau, das ich das nicht gewollt ..." Der Ingenieur geht einfach an ihr vorbei zur Kaffeemaschine und sagt in sein Comlink ein scharfes Wort "Sicherheit!"
"Du willst mich einfach so rauswerfen!?" *Die Luft um Gwenive füllt sich langsam mit zuckenden blauen Blitzen. "Es war! ... nicht! .. meine ... Schuld!" Plötzlich zerreißt eine Explosion die Ostwand des Labors.

2 Minuten später.

Eine Wache schüttelt PcJunky wach. "Sir, geht es ihnen gut?" Benommen blickt er die Wache an und wird sich der Situation bewusst. "Ja, verdammt!" Der Waffenspezialist rafft sich auf und schüttelt den Staub von seinem Kittel. Sein Blick schweift durch das zerstörte Labor über die Werkbank, an der Gwen bewusstlos am Boden liegt. "Mein Experiment hat nur ein wenig mehr Leistung gebraucht? Bringt sie in die Krankenstation und schickt sie hierher sobald es ihr wieder besser geht!" Mit einer fahrigen Geste bedeutet er den Wachleuten zu gehen. "Ein simpler Kondensator ... viel leichter ... mein Gaußgewehr funktioniert!" Die Wachen schütteln den Kopf als der eintretende Sanitäter das Wort erheben will und lassen den unheimlich kichernden Wissenschafter allein in dem dunklen Trümmmerhaufen.

"Hier! Das Gaußgweher ist fertig." PcJunky reicht Gwen eine merkwürdige Waffe, deren Lauf von mehren Spulen umschlossen ist. "Ich habe sie leichter und endlich wasserdicht bekommen! Deine Hilfe in der letzen Woche war unersetzlich. Ohnehin funktioniert das Ding nur mit Dir als Energiequelle befriedigend." "Hmm, Danke?" Gwen wirkt leicht irritiert. Der Waffenspezialist tritt begeister heran. "Keine Sorge, es hat eine Taschenlampe für Einsätze unter Wasser!" Er betätigt einen Kippschalter. "Und hier, ein Laservisier!" Ein anderer Schalter klickt. "Der hier ist für das Notsignal! Und hier kannst du ..." "Ich sagte, danke!" Gwen greift sich die Waffe und entfernt sich von dem brabbelnden Wissenschaftler. Die letzen Worte die sie hörte waren "Den Plasmastoß ... nicht ... unter Wasser ... Implosion!"

tldr: Gwen bekommt von PcJunky ein Gaußgewehr.
- sehr leicht (1,4 Kg)
- unter Wasser nutzbar
- Taschenlampe
- normaler Modus: feuert sehr schnelle Geschosse ab (ca 2 km/s)
- Plasmastoß: Gwen kann mit ihrer Schock-Fähigkeit die Waffe überladen und ein Plasmangeschoss abfeuern

__________________
A good pun is its own reword.

Dieser Beitrag wurde 5 mal editiert, zum letzten Mal von PcJunky: 04.04.2012 01:42.

04.04.2012 00:59 Fügen Sie PcJunky in Ihre Kontaktliste ein
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*sieht das Pichiko eine Papierkarte herausholt*
//Wenn du wüsstest wie nahe du schon an dem bist was ich dir eigentlich sagen möchte,Pichiko...//
In der Hinsicht hatte ich leider Pech und es tut mir wirklich Leid das ich das Versprechen so leider nicht halten konnte.

Als ich unterwegs war hatte ich festgestellt das mich einer meiner ehemaligen Kollegen mich auf seiner Abschussliste hatte.
Ich hatte ihn verfolgt, habe ihn in einer Kühlfabrik gestellt und ihn mit eines meiner besessenen Schwertern getötet.
Gerade als ich es jedoch wegstecken wollte wurde ich schockgefroren und war mehrere Tage lang eingefroren.
Weil ich in der Zeit mein besessenes Schewrt in der Zeit natürlich noch in meiner Hand hielt wurde ich besessen und war dadurch aufgetaut.
Ich weiß nicht was ich alles in meinem wahnsinn alles gemacht habe und ich habe deswegen immernoch verschwimmene Erinnerungen aber als ich wieder klar denken konnte fand ich mich in einer von meinem irren wahnsinn zerstörten Basis wieder.
Das was ich dabei gesehen hatte waren das was noch als Teile von menschlichen Leichen bezeichnen konnte und ein herunterlaufender Countdown der am Ende die Selbstzerstörung der Basis einleitete.
Als ich entkommen war wusste ich gerade einmal das ich irgendwo in Frankreich war.

Ich hatte einen kleinen Truppentransporter vom Syndikat überfallen und habe so unter anderem das mitbekommen was ich verpasst hatte.
Ich musste leider feststellen das ich leider keine andere Wahl hatte als erstmal unterzutauchen und auf die Gelegenheit zu warten zu euch zu gelangen weil ich vorher ansonsten wieder schnappt worden wäre noch bevor ich euch wieder zu Gesicht bekommen hätte.
Ich hatte in der Zwischenzeit auch Informationen über das Syndikat gesammelt.
Ich wünschte ich hätte mich früher bei zumindest einem von euch melden können aber es war unter den Umständen leider nicht möglich.
Ich wünschte außerdem das ich auf der Beerdigung dabei gewesen wäre und ich möchte das bei der richtigen Gelegenheit auch gerne nachholen...
*Pichiko ihm anmerken kann das er aus mehreren Gründen zum einen bedrückt und zum anderen auch etwas traurig wirkt*

__________________

04.04.2012 01:33 AIM-Name von Ike: - YIM-Name von Ike: -
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Das Grab befindet sich in der nähe des HQ.
Du kannst gerne dann dort noch ordentlich ....du weißst schon
*mag es nicht es auszusprechen momentan*
*bleibt stehne und faltet die Karte auseinander*
Hmm wird wirklich noch etwas dauern,
wir befinden und hier
*zeigt auf ein Punkt der Karte*
und da müssen wir Hin
*auf ein Punkt in schottland zeigt*
Wir müssen wohl sehen das wir diese Unterwasserdurchführung die vor nem Jahrhundert mal da gebaut ist,noch durchkommen,oder ob das bereits schon voller schutt ist.
*seufzt leicht*
Ich hasse es.... Immer diese bescheuerten Wasserstrecken...
*versucht nicht weiter darüber zu reden,
was Ike im da erzählt hat*
*sie eh keine Worte finden kann über Ike taten*
*ike bereits weiß,dass sie es nicht für gut hält, wenn er ohne richtigen BEwusstsein alles niedermetzelt*

__________________

04.04.2012 07:09 AIM-Name von Pichiko: - YIM-Name von Pichiko: -
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Was für ein Einsatz. Aber der Reihe nach...

Gwen bekam von der Fahrt in's Krankenhaus kaum etwas mit. Auch, als Reha, die anderen und sogar sie selbst verarztet wurden, war sie so müde, dass sie alles nur verschwommen wahrnahm. Erst, als einer der Ärzte ihr ein Mittel gab, welches sie wach halten sollte, bis sie im HQ angekommen waren, wurden ihre Sinne wieder klarer.
Reha wurde für Transportfähig erklärt, und als der Truppen-Transport-Gleiter (Kurz TTG) auf dem Landeplatz des Krankenhauses eintraf, konnte die ganze Einheit endlich nach Hause fliegen. Selbst der silberne Krieger flog mit, denn er wich immernoch keinen Schritt von Rehas Seite.
Ihr Metabolismus funktionierte mal wieder anders als gedacht, und so hörte das Mittel, dass die Ärzte ihr in Paris gegeben hatten, mitten auf dem Flug auf zu wirken. So schwankte sie aus dem Transporter, als selbiger in dem versteckten Hangar in den Bergen neben der Burgruine gelandet war.
Sie bekam nur am Rande mit, wie Burstangel in ein sicheres Quartier gebracht wurde, wo er im Fall der Fälle keinen nennenswerten Schaden anrichten konnte. Man würde sich zu einem besseren Zeitpunkt mit ihm befassen.
Auch Rehas silberner Schatten sollte so behandelt werden, doch jeglicher Versuch, ihn von ihr wegzubekommen, schlug fehl. So wurde ihm einfach sein Willen gelassen und er saß bei Reha auf der Krankenstation.
Der Rest zog sich in seine Quartiere zurück, also auch Gwen. Dort wollte sie nurnoch ihren Bericht schreiben. Immernoch gestiefelt und gespornt und in der Seherrüstung steckend, saß sie also an ihrem Schreibtisch und find an zu tippen, doch dann übermannte sie endgültig die Müdigkeit und sie schlief ein.

Das empörte Piepsen, dass der Computer von sich gab, als ihr Kopf auf die holografische Tastatur sank, hörte sie schon nicht mehr.
Erst eine halbe oder dreiviertel Stunde später wurde sie wieder wach, weil ihr Nacken und der Arm, auf dem ihr Kopf gelegen hatte, höllisch zu schmerzen anfing.
Sie setzte sich wieder auf, und mit einem Ton, der fast nach "Na geht doch!" klang, baute der Computer die holografische Tastatur wieder auf. Gwen selbst resignierte und speicherte den Entwurf von dem Bericht vorerst ab und stand auf.
Der Raum schien sich für einen Moment um sie zu drehen, und sie hielt sich an der Tischkante fest.
Dann schälte sie sich unendlich langsam aus der nachtschwarzen Rüstung. Sie ließ die Teile liegen, wo sie hinfielen... Dann schnappte sie sich das lange T-Shirt, das über der Lehne des Sofas hing und ging kurz nach nebenan in's Bad, wo sie sich die Zähne putzte. Der Anblick, der sich ihr im Spiegel bot, war von einem Zombie kaum zu übertreffen. Sie war leichenblass und die Ringe unter ihren Augen waren beinahe schwarz. Doch sie ließ sich davon nicht beirren. Sie ging wieder in ihren Wohnraum, stieg die Leiter zur Empore hoch und ging am Rand des Wasserbeckens entlang zu ihrem Bett. Ach, wie einfach wäre es, sich in das Wasser fallen zu lassen und dort beihnahe schwerelos zu schlafen? dachte sie und spielte einen Moment ersthaft mit dem Gedanken, genau das zu tun. Doch dann trugen ihre Beine sie weiter, und einen Moment später fiel sie wie ein nasser Zementsack in ihr niedriges Bett. Sie schaffte es grade noch so, über das Kontrollpanel über dem Kopfende von ihrem Bett das Licht auszuschalten, bevor sie wieder einschlief.
Doch mit dem Schlaf kamen auch die Träume...

Wieder stand sie vor der weißäugigen Menge auf der Hochstraße von Paris. Wieder fühlte sie das Signal in ihrem Kopf, das mit der Sanftheit eines Bohrhammers an ihre Sinne klopfte. Die Vision darin raubte ihr schlicht allen Willen. Sie ließ die Waffen sinken, hatte keine Kraft mehr, sie zu halten. Wie in Trance suchte sie sich ein Versteck, schlug Fadias Vorschlag nach einem Schmerzmittel aus und stand im nächsten Moment auch schon unter der Hochstraße, mitten zwischen den Häusern der Stadt. Das Signal zog sie in eine kleine Seitengasse, wo auch andere Visions, die in der Nähe gewesen waren, sich versammelt hatten. Dort standen zwei Fahrzeuge: Ein Lastwagen, an dessen Ladeklappe ein Soldat des Syndikats stand, und eine Limousine, hinter dessen Scheiben sie Blicke spürte, welche die Visions eingehend musterten. Diese hatten sich der Reihe nach aufgestellt, und jeder bekam eine Rüstung von dem Soldaten an der Ladeklappe. Eine Seherrüstung, wie der Teil von Gwen, der nicht unter dem Bann des Signals stand, entsetzt feststellte.
Die Schlange wurde rasch kürzer, und bald war die Reihe an ihr. Doch kaum, dass sie die Rüstung in der Hand hielt und sich daran machte, sie anzuziehen, erscholl eine Stimme aus der Limousine: "Na, wen haben wir denn da... Komm doch mal rüber!" Gwen konnte nicht anders, sie musste dieser Stimme gehorchen. Eine der getönten Scheiben im Font des Wagens senkte sich, und dahinter saß niemand geringeres als der Anführer des Syndikates selbst. "Du bist doch die Vision, die für Free arbeitet, habe ich recht?" Sorgsam musterte er die Insignien auf ihrer bisherigen Einsatzkleidung. Gwen nickte nur, sie konnte nicht anders. Ein leichtes Lächeln, welches die Augen irgendwie nicht erreichte, umspielte die Lippen des Anführers. "Nun gut, dann habe ich eine Spezialaufgabe für dich: Geh und vernichte deine sogenannten Freunde!" Sie nahm diese Worte mit Entsetzen auf, doch wie schon zuvor konnte sie sich nicht dagegen wehren und nickte nur. "Braves Kind..." Er tätschelte ihre Wange. Sie fühlte sich angeekelt und dachte nur
Bastard. Wenn ich mich auch nur ein bisschen unter Kontrolle hätte, wärst du längst tot! Doch so trat sie nur einen Schritt von dem Wagen zurück, dessen Fenster sich wieder hob, bevor er sich in Bewegung setzte.
Nachdem sie sich einem Großteil ihrer alten Kleidung entledigt hatte und in der Seherrüstung steckte, war sie auch wieder auf der Hochstraße. Hinter sich eine Gruppe aus anderen Visions.
So lief wieder der Kampf ab. Wieder griff sie PcJunky an, wieder folgte sie Burst und Griffy in die Kanalisation. Und wieder spürte sie jeden Schmerz, jede Aktion, die mit den Roboterratten angestellt wurde, als würde sie selbst malträtiert werden. Doch diese Aktionen hatten einen Vorteil: Sie bekam die Kontrolle über ihre Beine wieder, und sie versuchte, vom Ort des Geschehens wegzukommen. Doch Burst schaffte es mit Leichtigkeit, ihr hinterherzukommen und sie mit einem Elektroschocker schachmatt zu setzen.
Als nächstes folgten zusammenhanglose Bilder. Der silberne Krieger, der vom Himmel fiel und in den Reihen des Syndikates wütete wie ein Berserker. Reha, die getroffen vorn über fiel und in ihr die Erinnerung an Dimitri weckte, wie er leblos und mit zwei großen Löchern in der Brust vor dem Wassertank lag. Die Angst, auch sie zu verlieren. Dann war da wieder der Metallkerl. Sein glattes, helmartiges Gesicht verwandelte sich in das von Dimitri. Der Schemen in dem Hauseingang, der fast ätherisch wirkte, und doch die kombinierten Angriffe ihrer Freunde aushalten und sogar eine massive Hauswand einreißen konnte. Wieder Reha, wie sie friedlich schlafend auf ihrem Schoß lag...


Schweißgebadet und das Gesicht mit Tränen überstömt wachte sie auf. Die Uhr auf dem Kontrollpanel zeigte irgendwas mit 6 Uhr morgens. Sie kroch auf allen vieren auf das Wasserbecken zu, und wusch sich das Gesicht. Das einzige Licht kam aus eben diesem Becken. Ein schwaches aquatisches Leuchten, dass von einigen wenigen LEDs im Becken selbst erzeugt wurde. Das kühle Wasser brachte ihr Nerven wieder zur Räson, und nachdem sie einfach nur ein paar Minuten dagesessen hatte, legte sie sich wieder in's Bett. Kurz, bevor der Schlaf sie ein erneutes Mal übermannte, kam ihr noch der Gedanke, dass sie ja noch zu PcJunky und ihn nach einer neuen Waffe für sich fragen wollte.

Dieses Mal kam der Schlaf erholsam und traumlos.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Gwenivre: 04.04.2012 09:53.

04.04.2012 09:52
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*weiß das Pichiko es nicht aussprechen möchte*
*nickt ihr deshalb nur zu und sag dazu auch nichts*
*bleibt auch stehen*
*denkt über die beiden Punkte etwas nach*
Diese "bescheuerte Wasserstrecke" ist zumindest der schnellste Weg zu HQ aber wenn wir pech haben dann müssen wir wohl einen Umweg nehmen.
Er nächst schnellere Weg zum HQ ist dieser Weg.
*geht dabei mit seinem Finger den Weg mit seinem Finger nach*
*hat schon gemerkt das Pichiko nicht weiter darauf eingehen möchte was ihm alles passiert ist*
*weiß sehr wohl das Pichiko es nicht für gut hält das er ohne sein Bewusstsein alles niedermetzelt*
*möchte deshalb auch nicht weiter darauf eingehen*
*wäre ohne seinen besessenen Zustand wiederrum erst gar nicht schon so schnell wieder aufgetaut*
*weiß das die besessene Seele in der Klinge das Verlangen hat jeden zu töten der nicht sein Freund ist oder in besonderer Erinnerung steht und zerstört auch alles was nicht zum eigenem HQ gehört und auch sonst nicht in irgendeiner Weise wirklich wichtig für ihn ist*

__________________

04.04.2012 12:02 AIM-Name von Ike: - YIM-Name von Ike: -
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~einige Tage später~
Pichiko und Ike stehen nun vor dem Eingang des Unterirdischen Tunnel
und essen erstmal was zu Mittag. Woher sie das genießbare Essen und Trinken haben,
bleibt wohl ein Geheimnis unter den beiden.
Pichiko begutachtet dabei den Eingang.

"So wie es scheint, scheint der Tunnel in Takt zu sein,
hoffen wir mal,der ist nicht irgendwo doch eingestürzt oder zu geschüttet,
zu mindestens nicht stark.... so paar sachen könnte man ja wegräumen."
*blickt dann zu Ike*
Wir sind schon lange nicht mehr soweit gereist....
Doch wird es unsere längste Reise nicht über toppen.

__________________

04.04.2012 13:16 AIM-Name von Pichiko: - YIM-Name von Pichiko: -
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Er sieht Pichiko daraufhin an.
"Hoffen wir für diesen Tunnel einfach das beste.
Du hast recht das wir schon lange nicht mehr soweit gereist sind.
Ich finde es zur Abwechselung auch mal ganz angenehm das wir beide wieder zusammen ohne die anderen Reisen.
Es weckt in mir auch die angenehmen Erinnerungen die wir miteinander verbracht haben."
Er lächelt Pichiko dabei fröhlich an.
"Unsere längste Reise mag zwar auch schon länger zurück liegen aber sie ist in mir immernoch unvergessen."
Er nimmt dann wieder etwas von seinem Essen zu sich.

__________________

04.04.2012 21:55 AIM-Name von Ike: - YIM-Name von Ike: -
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"Oh ja,ich kann mich auch gut daran erinnern....aber es zwar auch eine ganz schön lange Fahrt auf dem Meer"
Sie leicht in Erinnerungen schwellt und isst zu Ende. Als die beiden dann fertig sind sich dann in den Tunnel begeben. Irgendwann nach paar weiteren Tagen kommt Pichiko recht erschöpft mit Ike am HQ.
"Nachdem ich mich ausgeruht habe,sollten wir wirklich unsere Mottorräder modifiezieren was die Energiequelle angeht..."
meinte Pichiko nur noch kurz ,geht in ihr Zimmer und lässt sich auf das Bett fallen. Ja die Reise hatte ihr einiges an Kraft gekostet und nun wollte sie erstmal ausruhen.

__________________

04.04.2012 22:12 AIM-Name von Pichiko: - YIM-Name von Pichiko: -
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Kaum war sie wieder wach, machte sich Gwen daran, ihren Bericht fertig zu schreiben. Vorher räumte sie aber noch die Seherrüstung zusammen, die immernoch verstreut auf dem Boden lag. Kaum hatte sie den Papierkram erledigt, begann auch schon ihr Magen zu knurren. Also zog sie sich fertig an. Ein dunkles T-Shirt und eine Jeans reichten für's Erste. So begab sie sich in die Offiziersmesse. Der Raum war leer, aber das war auch kein Wunder. Diejenigen, die Wach waren, gingen ihren Beschäftigungen nach, und der Rest ruhte sich in seinen Quartieren aus. So hatte sie ihre Ruhe, als sie sich ausnahmsweise mal einen Kaffee machte und sich dann mit einer Scheibe Haselnusscreme-Toast an den großen Tisch setzte. So blieb es eine Weile. Die einzigen Geräusche, die zu hören waren war das Gebrumme des Untergrundkomplexes und ab und an das Klappern, wenn Gwen die Tasse auf den Tisch zurückstellte.
"Du trinkst doch sonst keinen Kaffee?"
Gwen fuhr herum. Normalerweise hätte ihr Sinn für die Zukunft sie vorgewarnt, aber nun hat er geschwiegen...
Griffy setzte sich neben sie, die Ratte auf ihrer Schulter.
"Entschuldige, wenn ich dich erschreckt haben sollte... Das lag nicht in meiner Absicht. Aber sonst merkst du doch immer, wenn ich unvermittelt auftauche? Was ist los?"
Gwen seufzte. "Ich weiß auch nicht. Kann sein, dass ich erstmal meine Batterien wieder aufladen muss. Gestern war einfach hart."
Griffy nickte. "Ja, ich das kann ich bestätigen."
"Aber sag mal, müsstest du nicht eigentlich in deinem Zimmer tief und fest schlafen? Ich meine, Vampire sind doch eher Geschöpfe der Nacht und Tagsüber nicht aktiv?"
"Ja, da sagst du was. Mein Rattenfreund hier ist leider etwas eigen, was die Verpflegung anbelangt. Jetzt muss ich erstmal sehen, dass ich ihn füttere. Sonst kann ich nicht weiterschlafen." Griffy musste lächeln.
Gwen wiederum hatte fertig gegessen. Sie brachte ihr Geschirr in die Spülnische und kam dann nochmal bei Griffy vorbei.
"Ich werd jetzt nochmal bei PcJunky vorbeischauen. Ich wollte ihn wegen einer neuen Waffe für mich fragen... Ich hab bemerkt, dass es ungünstig ist, nur auf den Nahkampf ausgelegt zu sein..."
"Oh, aber sei vorsichtig. Er ist nicht sonderlich gut auf dich zu sprechen, seit du seinen Anzug gegrillt hast."
Gwens Mine verdüsterte sich. "Ich hab das alles nicht mit Absicht getan. Ich hoffe, er hält mir das nicht allzu lange nach.
Aber wie auch immer. Ich bin weg."
"Viel Glück!" rief ihr Griffy noch nach.
Gwen nickte nur, und machte sich auf den Weg zu PcJunky. Sie fand ihn in seinem Quartier. Er war so vertieft in seine Arbeit, dass er nicht mitbekam, wie sie durch die Tür trat. Erst, als er - wütend wegen etwas - herumfuhr, lief er fast in sie rein und bemerkte sie.

(Der Rest steht weiter oben bei PcJunky. Einfach nachlesen. Ich hab grad kB, das nochmal abzutippsen Augen rollen )

Die Krankenstation hatte nur eine Beule festgestellt, und so wurde sie schon kurz, nachdem sie dort aufgewacht war, wieder entlassen.
Zurück bei PcJunky bekam sie dann endlich das Gaußgewehr in die Hand gedrückt. Junky wollte ihr die verschiedenen Funktionen erklären, aber sie war schon immer der Meinung, dass Probieren besser war, als sich den Mund fusselig zu reden.
Und so schulterte sie das Gewehr und ließ sie den Waffenexperten einfach stehen, während der noch über sein neuestes "Werk" vor sich hinbrabbelte.
Sie ging in die Schießhalle. Ein langgezogener Raum, an dessen anderem Ende eine Reihe von Zielen hingen. Hier trieben sich im Moment einige Kampfeinheiten herum. Sie waren den verschiedenen Captains unterstellt, von denen sie ja eine war. Kaum hatte sie den Raum betreten, erscholl auch der Ruf "Captain anwesend!" und alle schauten von dem, was sie taten auf und selbst die Schüsse verklangen für einen Moment. Einige salutierten auch kurz. Aber nicht alle. In den meisten Gesichtern las sie... nun, nennen wir es mal "vorsichtiges Misstrauen".
Die Geschichte, dass sie auf ihre eigenen Leute losgegangen war, schien schnell die Runde gemacht zu haben. Sie nickte einigen aber nur freundlich zu und suchte dann nach einer freien Niesche, in der sie ihre neue Waffe ausprobieren konnte.
Sie fand keine.
Also setzte sie sich auf einen Platz, der zufällig in der Ecke des Raumes war. Überall diesseits der Nischen waren kleine Klapptische mit billigen Campingstühlen aufgestellt. Sie kümmerte sich aber nicht darum, sondern nahm die Waffe näher in Augenschein.
Grade, als sie die Spulen um den Laufe herum studierte, wurde sie angesprochen.
"Auf ein Wort, Ma'am?"
Es war Micheals. Er war der Chiefcommander ihrer Truppen. Also derjenige, der ihr Team beisammen und bei Laune hielt, wenn sie nicht da war.
Micheals hatte den Ruf, in einigen Dingen recht unbedarft zu sein. Aber genau das sorgte dafür, dass er die Ehrlichkeit an den Tag legte, die sie so schätzte. Und er war verdammt nochmal der beste Sprengstoffexperte, den sie hatte auftreiben können. Zumal er eine Taucherausbildung hinter sich hatte und auch sonst nicht zimperlich war, wenn es darum ging, in jedweder Umgebung zu operieren. Alles in allem ein guter Mann.
"Natürlich", meinte sie nur und legte das Gewehr auf ihren Schoß. Micheals setzte sich ihr gegenüber hin. Ihn schien etwas zu bedrücken.
"Na los, ich sehe doch, dass sie etwas auf dem Herzen haben." Der junge Mann fühlte sich sichtlich nicht wohl in seiner Haut, und einen Moment war Stille zwischen ihnen.
"Ma'am, wenn ich offen sprechen darf?" Gwen nickte nur. "Die Teams fühlen sich nicht grade wohl bei dem Gedanken, was da in Paris geschehen ist. Sie sind verunsichert, ob noch genug Grund für Vertrauen besteht. Und, ob es wieder passieren wird. Ich persönlich wollte mich nicht von den Gerüchten erdrücken lassen und erst mit Ihnen reden, aber auch ich kann mich des beklemmenden Gefühls nicht erwehren..." Der Soldat, der schon Missionen in unzugänglichsten und gefährlichsten Gegenden der Welt durchgeführt hatte, klang sehr nervös.
Gwen dachte einen Moment über die Worte nach. Erst wollte sie auffahren, doch die Art, wie Micheals sein Anliegen vorgetragen hatte und ihre eigenen Zweifel rangen die Wut nieder, bevor sie ganz entstanden war.
"Ich verstehe, was Sie meinen, Commander. Ich bin selbst nicht ganz frei von der Angst, dass dies jederzeit wieder geschehen könnte. Doch für den Moment dürften wir sicher sein. Zumal diese Sender wohl nur eine begrenzte Reichweite zu haben scheinen und wir hier oben ziemlich weit ab vom Schuss sind.
Und außerdem", fuhr sie nach einer kleinen Denkpause fort, "sind wohl die besten Köpfe hier schon dabei, an einer Lösung zu arbeiten. Irgendwie müssen wir es schaffen, dass dieses Signal mich nicht mehr beeinflussen kann. Und wenn ich mir einen verflixten Hut aus Alufolie aufsetzen muss!"
Bei den letzten Worten war es sehr Still im Raum geworden. Alle Leute in den Nischen hatten ihre Waffen sinken lassen und selbst am anderen Ende waren die Gespräche verstummt. Einen Moment war es ganz still. Dann schallte - jeglicher Isolierung zum Trotz - der ganze Raum vom Gelächter der anwesenden wider. "Jawohl, Ma'am!" lachte auch Micheals.
Die Stimmung im Raum kippte in den positiven Bereich, und bald wurde auch eine Nische frei, in der sie das Gaußgewehr ausprobieren konnte.
Zuerst war der normale Modus dran. Sie lud durch und zielte. Kurz darauf drückte sie ab. Da sie einen wesentlich stärkeren Rückstoß erwartet hatte, kippte sie beinahe nach vorn und der Schuss ging fehl. Ein pfeifen erklang in der Nische neben ihr. Der dortige Soldat zeigte nur nach vorn. Dort, weiter rechts von ihr, klaffte eine tiefe Kerbe in den Bodenfliesen des Raumes. Die Kugel selbst war nirgendwo mehr zu entdecken.
"O~kay...?" murmelte Gwen und hob die Waffe wieder. Dieses Mal war sie vorbereitet. Sie stellte sich wieder in Position, und nun traf sie auch das Ziel.
Sie bemerkte, dass die Schüsse seltsam leise waren. Dann ging ihr auf, dass die Projektile ja nicht mit einer winzigen Sprengladung, sondern mit Elektromagneten beschleunigt wurden, was natürlich um einiges leiser war. Sie schoss noch ein paar Mal, dann holte sie das Ziel mit der Seilzugvorrichtung zu sich ran. Die Treffer waren allesamt akzeptabel, wenn man ihr Missgeschick ganz zu Anfang bedachte. Trotzdem würde sie noch mehr Übung benötigen, um die Waffe auch wirklich zu meistern.
"Äh, Capt'n?" klang zögerlich die Stimme des Soldaten zu ihr rüber. Wieder deutete er nur nach vorn, diesmal auf den Platz, wo vorher ihre Zielscheibe gehangen hatte. Sie sah hin... "Was zur Hölle!?" entfuhr es ihr. Sie drückte einen Knopf an der Seite ihrer Kabine, was ein Lichtsignal auslöste. Alle anderen hörten augenblicklich auf zu schießen. Sie sprang über die Kabinenabsperrung und ging zu ihrem Zielplatz, um sich die Sache genauer anzusehen. Die Bleiplatte, die normalerweise hinter den Zielen hing, um die Wand dahinter zu schützen, war vollkommen verbeult. Sie wies sogar einige Risse auf, hinter denen in der Wand kleine Krater klafften.
"PcJunky, was hast du nur schon wieder für ein Teufelswerk fabriziert?!" murmelte sie halblaut und baute die Bleiplatte ab. Ein Seitenblick zeigte ihr, dass in den Platten der anderen höchstens kleinere Dellen waren.
"Okay, Jungs. Diese Kabine ist gesperrt, ich bringe die Platte mal in die Reperatur", meinte sie, stieg wieder über die Brüstung und zog den Knopf wieder raus. Daraufhin erlosch das Lichtsignal, und die anderen fingen wieder an mit ihrem Training. Sie selbst hatte die Platte kurz abgestellt, schulterte nun das Gewehr und nahm die Platte wieder auf, um genau das zu tun, was sie angekündigt hatte. Und danach würde sie doch nochmal mit PcJunky reden müssen. Außerdem würde sie in Zukunft die Übungen mit ihrem neuen Spielzeug draußen veranstalten, wo mehr Platz war und weniger Leute.
Diese warfen ihr beeindruckte bis verstörte Blicke zu, als sie auf dem Weg zur Tür an ihnen vorbei kam.
04.04.2012 23:54
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Denkt dabei unter anderem auch an diese Erinnerung als Pichiko es erwähnt.
Er sieht sich den Tunnel an einigen Stellen beim Vorbeigehen an.
Er kommt zwar etwas weniger erschöpft an als Pichiko aber dennoch recht erschöpft am HQ an.
"Ich glaube das haben unsere Motorräder mal wieder nötig."
Er geht dann in sein Zimmer und legt sich auf sein Bett um sich von der Reise auszuruhen.
Die Reise von ihm auch so einiges abverlangt hat.

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05.04.2012 12:16 AIM-Name von Ike: - YIM-Name von Ike: -
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Nachdem sie ne Weile ausgesucht hat,setzte sie sich an ihr Rechner und rechnete sich aus,
welche Methode am besten für ihre Motorräder benutzen sollten um sie ohne fossilen Brennstoffen im Gang zu bekommen. Ihr viel schlussendlich ein,eine Batterie zu nehmen,die vom Photovoltaik aufgeladen wird und der den Zünder betreibt,während der Motor durch ein Magnetsystem dann weiter laufen sollte. Dennoch musste sie noch schauen,wie sie das Magnetische Feld in Griff haben könnte ohne die anderen Technischen und mechnaischen Sachen dabei in mitleidenschaft zu bekommen. Aber sie würde schon Ike oder PCJunky fragen ob die was wüssten.

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Neulich im Hauptquartier ... PcJunkies Labor, 3 Tage nach dem Anschlag auf Paris.

Der ganze Raum ist angefüllt von Baulärm. Dutzende Techniker in den blaugelben Overalls der PcJunky Corp. tragen Einrichtungsgegenstände von A nach B oder verschieben schwere, kompliziert aussehende Geräte mit Hilfe kleiner Hubwagen. Das Loch in der Ostwand wurde notdürftig mit einer Stahlstrebe abgestützt und gibt immer noch den Blick zum benachbarten Waffenlager frei. Der Rand der Öffnung in der fast einen Meter dicken Wand ist von schwarzer Schlacke eingerahmt.

Im Zentrum des Labors ragt die vertraute Erscheinung vom PcJunkies Kampfrüstung empor. Dort ist gerade deren Besitzer, scheinbar unbehelligt vom Krach um ihn herum, mit einem Schweißgerät und Visier bestückt am Werk. Die Vision bahnt sich ohne Probleme einen Weg zu PcJunky und hält ihm die eingedellte Platte aus dem Schießstand hin. "Wurde ja auch Zeit! Ich dachte du kommst gar nicht mehr aus dem Lager zurück." Forsch greift er sich das Metallblech und beginnt damit, es an der Rüstung zu befestigen. Plötzlich hält er inne. "Sebastian, die hier ist beschädigt!" Er legt das Schweißgerät beiseite und hebt das verdunkelte Visier. "Wo hast du die ..." Erst jetzt bemerkt er, das nicht sein Assistent, sondern Gwen neben ihm steht. Sie mustert die Rüstung kurz und sieht sich dann schmunzelnd um. "Dekorierst du neu?"
Der Rüstungsexperte legt die Schweißmaske beiseite, sein Blick schweift beinahe verwirrt durch den Raum und bleibt dann wieder auf Gwen und ihrer neuen Waffe hängen. ".. Ja. Reya war außer sich vor Wut." übergeht er die Begrüßung. "Alle dachten es gäbe einen Anschlag. Und die neue Laborausrüstung muss ich jetzt aus eigener Tasche bezahlen." Seine Augen hellen sich auf, "Oh, hast du es schon getestet? Der Wahnsinn, oder?! Kaum zu glauben, das diese kleine Wunderwerk so eine Zerstörung anrichten kann!" Er tritt näher und nimmt Gwen wie selbstverständlich die Waffe aus der Hand. "Du solltest sie sichern, wenn du durch das HQ läufst." Mit einem geschickten Handgriff betätigt PcJunky einen Drehschalter. Die Waffe gibt ein hohes Summen von sich das schnell tiefer wird und letztendlich verstummt. "Und lass dich nicht von Reya mit dem Ding hier drinnen erwischen! Also was führt dich hierher?", er reicht Gwen das Gauß-Gewehr zurück.

"Das da." Die Mutantin zeigt auf die verbeulte Platte, die mit einer halben Naht an der Mech-Rüstung befestigt ist. "Was ist das für ein Metall?" PcJunky rückt seine Brille zurecht und betrachtet das Stück Metall so nahe, das er es fast mit der Nase berührt. "Das ist eine Rüstungsplatte aus meiner eigenen Legierung. Die gesamte Maschine besteht daraus.“ Mit einer Hand deutet der Wissenschaftler nach oben auf die Rüstung.“..mit konventionellen Waffen nahezu unzerstörbar. Wo kommt die her?“ „Vom Schießstand 4... wo ich deine Railgun getestet habe.“ „Gauß-Gewehr!“ berichtigt Junky sie. „Beide Waffenarten werden häufig verwechselt, dabei ist die Funktionsweise komplett anders. Hier wird ein magnetisches Projektil durch ein ..“ Gwen schnippt kurz mit dem Finger und unterbricht dadurch den beginnenden Redeschwall. „Konzerntrier dich!“ zischt sie entnervt. „Natürlich... Wir haben sie auf allen Übungsstrecken verbaut .. müssen praktisch nie gewechselt werden. Komm mit, sie müssten mit dem Aufbau fertig sein.“ 'Geduld ist eine Tugend~~' Gwen rollt mit den Augen und folgt PcJunky mit hängenden Schulter.

Auf dem Weg zum Laborausgang treffen die beiden auf einen abgehetzt wirkenden jungen Mann in einem schmutzigen Laborkittel, der gerade eine große Kiste gefüllt mit Metallplatten heran zieht. „Chef!? Wo wollen Sie denn hin?“ Er beäugt etwas ängstlich die bewaffnete Mutantin. „Haben sie ihr immer noch nicht den Koffer gegeben?“ „Danke Sebastian. Wo sind nur heute meinen Gedanken. Ich bin gleich zurück!“ ruft Junky, während er zu seinem Büro eilt.
„Gwenivre.“ stellt sich die blauhäutige Mutantin vor und streckt ihre Hand aus. „Sebastian.“ Der unerwartet kalte Griff einer mechanischen Hand lässt Gwen zusammenzucken. „Entschuldigung.“ Sebastian kratzt sich am Kopf. „Normalerweise trage ich Handschuhe.“
„Ist ...er ...immer so?“ Gwen reibt sich ihre rechte Hand als würde sie plötzlich stark schmerzen. „Nein. Nur, wenn er ein neues Spielzeug gebaut hat.“ plaudert der Assistent. „Außerdem ist gerade viel los. Der Neubau des Labors, die Reparatur des Mechas...“ Er schluckt. Ihm fällt auf mit wem er gerade redet und starrt betreten auf den Boden. „Entschuldigung. Das Debakel mit den Zombiedrohnen lässt ihn nicht schlafen ...“
Eilige Schritte nähern sich. PcJunky kehrt mit einem matt-grauen Waffenkoffer zurück, verstaut eilig Gwens Waffe darin und schielt dabei verschwörerisch zum Eingang des Labors. Das Schloss klappt auf Knopfdruck mit einem scharfen metallischen Klang zu. „Sebastian, wir arbeiten morgen an der Rüstung weiter. Nimm eine der Platten und setze sie in Schießstand 4 ein. Danach kannst du Feierabend machen.“ „Ist gut Chef. Auf Wiedersehen, Commander Gwen.“ Der Assistent nickt höflich und schiebt dann kopfschüttelnd seine Kiste weiter ins Labor.

Wenige Minuten später.

„Ja! sie sind schon fertig!“ PcJunky läuft eilig ins Freie. Er steuert auf eine Lafette am Ufer des Sees hinter dem Hauptquartier zu. „Es kann los gehen! Startet Phase 1 des Tests auf mein Kommando!“ Lächelnd nimmt er wieder den Finger vom Sendeknopf des Headsets.
„Hier, befestige es da drauf. Immerhin musst du selbst damit umgehen können. Ich bin schon gespannt wie du dich schlägst.“ Gwen hockt sich neben den Koffer um wieder zu öffnen, aber schaut dann fragend zu Junky. „Hast du nicht was vergessen? Wie bekomme ich das Teil auf?“ „Oh ja. Leg deine Hand einfach aufs Schloss und sondere einen Stromstoß ab. Bei einer Spannung über 20 Kilovolt öffnet sich die Magnethalterung. Wer sonst trägt einen tödlichen Elektroschocker mit sich herum. So kannst nur du den Koffer öffnen.“ Tatsächlich. Beim ersten sanften Schock öffnet sich sich das Schloss mit einem lauten Knall und der Deckel fährt sanft nach oben.
„Am besten nimmst du das Thermo-Optische Visier im Koffer für diese Schießübung. Es ist auch wasserdicht.“

Gwen setzt die Waffe auf die Lafette, worauf sie mit einem leichten Klicken einrastet. „Dreh das Potentiometer auf 20% und feuer auf die Bojen...“

Die Zielübung zieht sich über fast eine Stunde hin. Trotz der ständigen Unterbrechungen von den vielen Kommentaren des Waffenspezialisten meistert die Vision mit Hilfe ihres Blicks in die Zukunft jede Übung mit einer Trefferquote von 100%. Die Luft ist gefüllt von blass-blauen Ozonwolken, einer Nebenwirkung der hohen Geschwindigkeit der Geschosse. Selbst die Torpedo-Dummies der Unterwasserübung in der kompletten Dunkelheit in 40 Meter Tiefe werden von ihr mit Hilfe des Laserpointers überraschend leichtfertig neutralisiert. Das Nachladen mit den ungewöhnlich schweren Magazinen geht Gwen schon sehr leicht von der Hand.

Die Fischmutantin stapft matt aus dem Wasser und ignoriert die kleine Gruppe schaulustiger Soldaten weitab des Ufers. „Können wir endlich aufhören? So schlapp habe ich mich das letzte mal gefühlt als ich deine Energiezelle aufgeladen habe.“ japst sie PcJunky an. „Ja.“ erwidert er beiläufig. „Das habe ich erwartet. Der Kondensator der Waffe ist schon seit über 40 Minuten leer und bezieht jetzt seine Energie von Dir. Keine Sorge, Fadia meinte es wäre unbedenklich. Nach drei oder vier Tagen Ruhe bist du wieder ganz die Alte.“ Etwas wie Schadenfreude zeichnet sich im Gesicht des Waffenkonstrukteurs ab.
„Genießt er das etwa!?“ denkt sich Gwen. „Ein letzter Test! Dann haben wir Alle unsere Ruhe.“ sagt der Wissenschaftler aufmunternd. Die Muntantin schleppt sich trotzig und benommen zurück zur Lafette.
Plötzlich steht Sebastian neben ihr und will der Mutantin etwas in den Oberarm injizieren. Sie sieht den Angriff hervor, doch der Assistent kann die erschöpfte Abwehrbewegung mit seiner mechanischen Hand leicht mit einem Griff kontern. „Nichts gegen dich, aber wir müssen sicher sein, wo deine Grenzen liegen.“flüstert er, während die Spritze zischend ihre Injektion von sich gibt. Sein besorgte Blick mustert das graue, ausdruckslose Gesicht der Mutantin. „Das war Adrenalin. Deine Gehirnströme sind jetzt nah an denen bei Paris.“ Er tippt mit seiner normalen Hand auf das Visier. „Es musste ohne dein Wissen geschehen... Die Messungen müssen unter Laborbedingungen aufgenommen werden. Entschuldigung.“

Unbeholfen mechanisch klettert eine Ratte aus der Jacke des Assistenten, der sich eilig entfernt. Die rot leuchtenden Augen der Drohne blicken starr auf Gwen...

tl;dr:
Unter Vorwand eines Waffentests lockt PcJunky Gweninivre in eine Falle um hoffentlich das Signal der Gedankenkontrolldrohnen zu isolieren.

__________________
A good pun is its own reword.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von PcJunky: 06.04.2012 03:36.

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Nachdem er sich ausgeruht hat sich zunächst noch mit seinen Schwertern beschäftigt und diese nicht nur begutachtet sondern diese auch poliert.
Bemüht sich bei dem letzten seiner Schwerter, was genau das ist was für seine Besessenheit verantwortlich war, sich etwas zu beeilen.
Versucht sich dabei daran zu erinnern was er in seinem wahnsinnig irren Zustand, den er durch dieses Schwert erhalten hat, noch alles verursacht hat.
Kann sich inzwischen zwar an ein paar Bruchstücke erinnern aber an mehr bislang nicht.
Kann bei diesem momentan regelrecht spüren wie sehr die Klinge nach neuen Opfern giert wobei er genau weiß das es keine Rolle spielt ob es sich dabei um ein Lebewesen oder um einen Gegenstand handelt.
Hat deswegen immernoch gewisse bedenken dazu und steckt es, nachdem er dann fertig ist, zurück in die Schwertscheide.
Es nämlich der einzige Ort ist an dem es zumindest nicht versucht irgendeinen Schaden zu verursachen.

Er geht dann aus seinem Zimmer in die Richtung seines Motorrads.
Als er dabei Pichiko sieht geht er auf sie zu und wird von ihr dabei auch schon gefragt wie sie das magnetische Feld im Griff haben kann ohne das es den rest der ganzen Technik und Mechanik in Mitleidenschaft gezogen wird.
Er sieht sich das, was Pichiko gemacht hat, genauer an um sich ein Bild davon zu machen was Pichiko da eigentlich überhaupt machen möchte.
Er darüber etwas nachdenkt und dann zu der Werkbank geht bei der eigentlich auch ständig irgendwelche Teile herumliegen.
Sucht sich dann ein Teil heraus und meint dann das man so etwas derartiges als Basis dafür zusammen mit ein paar weiteren Teilen miteinbauen müsse.
Er dann versucht Pichiko seinen Gedankengang so einfach wie möglich zu erklären.

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06.04.2012 20:53 AIM-Name von Ike: - YIM-Name von Ike: -
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Bevor sie reagieren und entweder selbst weglaufen oder die Ratte zerstören kann, ist es auch schon geschehen. Der Blick der Ratte bannt sie, und das Signal - zuerst mit einem hohen, tinitusartigen Fiepen direkt in ihrem Kopf, dann ein dumpfer Schmerz, der ihr jegliche Kontrolle raubt - übernimmt erneut ihren Verstand. Wieder kann sie nichts dagegen tun, und im Geiste laufen noch einmal die Geschehnisse von Paris ab. Bei dem Boss des Syndikates bleiben die Bilder hängen. Und während sein Befehl, ihre Freunde anzugreifen im Hintergrund wiederhallt, sieht sie nur seine Augen, die plötzlich rot aufleuchten und das Bild mit dem Anblick der Ratte verschmilzt, welche immernoch vor ihr hockt.
Gwen fällt auf die Knie, das Adrenalin aus der Spritze entfaltet seine volle Wirkung und lässt ihr Herz so heftig schlagen, als würde es gleich zerspringen. Das Gewehr fällt ihr aus der Hand, und die Roboratte nutzt den günstigen Moment und klettert an Gwen hoch, um sich an dessen Schulter in die nasse Kleidung zu krallen. Dann ist der Moment auch schon wieder vorbei, und Gwen erhebt sich mit merkwürdig abgehackt wirkenden Bewegungen.
Was die anderen nicht ahnen können: Die Ratte hat keine hundertprozentige Kontrolle, aus irgendeinem Grund kann Gwen die Befehle immernoch stören. So steht sie einen Moment da, scheint sich zu sammeln. Dann schweift ihr Blick über ihre Umgebung. PcJunky und Sebastian haben sich entfernt, wobei PcJunky nur ein paar Schritte entfernt stehen geblieben ist. Die Soldaten, die vorher der Übung zugesehen haben, stehen nun in einem lockeren Halbkreis um sie herum, die Waffen in der Hand. Es handelt sich dabei um merkwürdig langläufige Gewehre, dessen Typ Gwen zunächst nicht einordnen kann. Doch das ist egal. Die Ratte hat dafür gesorgt, dass Gwens Blick nun auf PcJunky ruht. Immernoch schweigend geht sie auf den Waffenkonstrukteur zu, welcher immer weiter zurückweicht. Doch dann stolpert er über eine Bodenwelle und schlägt der Länge nach hin. Bevor er aufstehen kann, ist Gwen über ihm und nagelt ihn mit einem Fuß am Boden fest.
"Sebastian! Wie weit ist der Scan?" keucht er in sein Headset. Vergeblich wehrt er sich gegen das Gewicht der Vision. Er war noch nie der sportlichste gewesen.
"Läuft, Chef! Ein paar Minuten noch, zur Sicherheit!"
"Ein paar Minuten, pah..." flüstert er.
Während des kurzen Wortwechsels hatte sich Gwen zu seinem Gesicht heruntergebeugt, wo die Ratte ihn näher in Augenschein nehmen kann. Sie tut genau das, und sie befiehlt Gwen, einige Worte an PcJunky zu richten.
"Nun, Ihr seid der, der Diese Einheit von ihren Brüdern und dem Meister getrennt hat. Der Diese auseinander nahm und wieder zusammensetzte, schwächer als vorher. Der das Vision-Individuum geschwächt hat, bevor er es Dieser gestattete, sie zu übernehmen..." Die Ratte macht eine kurze Pause, und Junky geht auf, dass sie eine Bestätigung erwartet. Stumm nickt er. Die Ratte gibt daraufhin einen undefinierbaren, technisch klingenden Piepton von sich und Gwen drückt ihren Fuß noch stärker auf die Brust ihres Opfers, wodurch diesem die Luft wegbleibt. Die Soldaten wollen schon eingreifen, doch durch einen Wink von dem am Boden liegenden Mann lassen sie davon wieder ab.
Junky konzentriert sich, versucht, sich an die Stunden im Trainingsraum zu erinnern, wo sie derartige Situationen geprobt haben. Doch nie wäre ihm in den Sinn gekommen, dass er wirklich mal in eine solche Lage kommen würde. Erst recht nicht ohne seinen Mech.
Doch dann erinnert er sich an die Griffe, und einen Moment später liegt Gwen neben ihm und er kann sich wegrollen und aufstehen. Die Ratte wird ebenfalls weggeschleudert, und Gwens Blick - obwohl immernoch hinter dem Visier schwer ersichtlich - scheint sich für einen Moment zu klären. Doch die Ratte sammelt sich auch, und einen Augenblick später sitzt sie wieder auf Gwens Schulter.
PcJunky hält sich geduckt, mustert seine Gegnerin und versucht, Abstand zu halten. Er hat zwar an den Pflichttrainigs teilgenommen, aber sonst sitzt er mehr in seiner Werkstatt, als dass er sich fit hält. Und so ist er selbst nach dieser kurzen Aktion fast außer Atem, während die Mutantin schon über eine Stunde mehr belastet wurde als sonst im Training und doch wegen dem Adrenalin immernoch fitter ist.
Wieder stehen sich beide gegenüber, und umkreisen sich dieses Mal wie zwei lauernde Löwen. Er will Zeit schinden, damit die Messung erfolgreich abgeschlossen werden kann. Sie steht unter dem Bann der Ratte, welche wohl bemerkt hat, dass sie keine volle Kontrolle über ihren Wirt hat. Keiner von beiden will den ersten Schritt machen.
"Die Analyse ist fertig, Chef!" Der Ruf schallt herüber, ausgehend von Sebastian, der einen Tablet-PC in die Luft hält, auf dem groß und grün "Analyse beendet" zu sehen ist. Beide Kämpfer werde von dem Ruf abgelenkt, doch im Gegensatz zu PcJunky, der erleichtert wirkt und sich zurückziehen will, wirkt es auf Gwen wie ein Angrffssignal. Kaum hat sie Sebastian erspäht, sprintet sie auch schon los. Die Soldaten - die sich ebenfalls kurz umgesehen haben - sind von dieser Attacke überrumpelt und können von der Vision schnell überwunden werden. Nur Sekunden nach dem Ruf ist sie bei Sebastian, rempelt ihn an und wirft ihn zu Boden. Der Assistent kann sich zunächst nich wehren. Gwen sitzt rittlings auf seiner Brust und schnürt ihm mit ihren Händen die Luft ab. Kurz, bevor er bewusstlos zu werden droht, schießt ihm ein Geistesblitz durch den Kopf, und er greift mit seiner mechanischen Hand nach der Ratte. Mit letzter Kraft reißt er sie von der Schulter der Mutantin und schmettert die Drohne mit aller Wucht, die er aufzubringen imstande ist, auf einen Stein neben ihm. Kaum, dass der Nager zerschellt, bricht auch Gwen wie vom Blitz getroffen bewusstlos zusammen.
Sie kippt zur Seite. Doch bevor auch sie auf dem Boden aufschlägt, ist Micheals an ihrer Seite und fängt sie auf. Er war unter den Wächtern am Rand des Geschehens dabei gewesen, da er sich mit eigenen Augen von der Macht der Drohnen überzeugen wollte. Nun ist er zur Stelle, als sein Captain Hilfe braucht. PcJunky hat sich auch erholt und tritt dazu.
"War das wirklich nötig, Sir?" Micheals wirkt alles andere als glücklich. Er legt die Bewusstlose sanft auf den Boden, nimmt ihr endlich das Visier ab und überprüft ihre Lebenszeichen. Bis auf einen immernoch leicht erhöhten Puls scheint alles okay.
"Ja... Wir mussten es unter realen Bedingungen testen, und dazu war es nunmal nötig, so harte Geschütze aufzufahren."
"Und warum dann das Training vorher?"
"Das war zur Sicherheit. Wir wollten verhindern, dass sie allzu sehr Amok läuft."
Micheals verzieht das Gesicht. Er sieht die Gründe ein, aber das heißt nicht, dass es ihm gefällt. Auch die Tatsache, dass der Waffenexperte nicht grade aussieht, als würde er sich schämen oder als hätte er ein schlechtes Gewissen, bessert nicht grade die Situation.
Sebastian indes ist aufgestanden, hat den Tablet-PC wieder aufgenommen und weggesteckt und untersucht nun dir Überreste der Ratte.
"Tja, die ist hinüber", murmelt er.
"Sie hat ihren Teil getan", raunt PcJunky zu ihm rüber, "werfen sie sie zum Schrott und gut ist."
"Geht klar, Chef." Sebastian nimmt seine Sachen und entfernt sich.
Endlich scheint sich auch bei dem Wissenschaftler das Gewissen zu melden. Er runzelt die Stirn.
"Micheals, richtig?" Dieser nickt. "Bringen sie Gwen auf die Krankenstation. Wir haben heute wirklich viel von ihr gefordert. Sie sollte sich nun wirklich ausruhen."
Der Soldat erhebt sich, salutiert kurz und hebt dann seine Vorgesetzte vorsichtig auf. Diese murmelt kurz etwas und ihre Augenlider flackern. Doch sie wacht nicht auf.
Die anderen Soldaten beteiligen sich an der Aufräumaktion. Die Lafette und das Gewehr räumt aber PcJunky selbst weg. Er sichert die Waffe wieder und steckt sie in den Koffer zurück, wo er sie einschließt. Er hebt beides auf und dreht sich nochmal um. Der Anblick des Sees, der Statue von Dimitri und der Berge ringsum, die nun wieder friedlich daliegen, bringen ihn zum seufzen. Dann wendet er sich dem Eingang zur Basis zu.

Es gilt, das Signal zu entschlüsseln.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Gwenivre: 07.04.2012 03:40.

07.04.2012 00:01
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Pichiko verstand relativ schnell,was es mit den Sachen auf sich hatte,
was Ike ihr einfach versuchte zu erklären,aber nicht wirklich der Fall war.
Nachdem er fertig erklärt hatte, überarbeitete sie die Pläne nochmal einmal
und meinte zu ihrem "Bruder in spe", dass er es allmählich sein lassen sollte,
es zu versuchen einfach zu erklären. Sie war schon lange kein kleines Kind mehr
und verstand einiges viel schneller als ihre Kollegen was das an ging. Kein wunder,
sie war eins der wenigen Formerinnen in der Free-Alianz und auch momentan die Einzigste,
die als Captain einer Gruppe zugeordnet wurde - zu Unrecht wie sie selber fand. Sie war nie jemand,
der es darauf anlegen wollte,eine Gruppe zu koordinieren oder sie zu leiten,was wohl auch die Mitglieder ihrer Gruppe zugeht gemerkt haben. Auch wenn sie geistig viel weiterentwickelt war,als die anderen , gab es ihrer Meinung nach immer noch keinen Grund deswegen Captain einer Gruppe zu sein.

Als sie die Pläne überarbeitet hat und Ike diese auch nochmal kontrolliert hatten,
machten sich beide daran ihre Motorräder in Ikes Werkstatt zu bringen. Als sie dies getan hatten,
fing Ike schon an,seine Motorad zu werkeln. Pichiko selber ging erstmal in ihr Zimmer zurück um sich passende Arbeitskleidung anzuziehen. Sie bevorzugte es lieber in Arbeitskleidung was zu tun,
als in ihrer normalen Kleidung,die sie meistens nur im HQ trug,wenn sie nichts zu tun hatte, dreckig zu machen. Dann begann sie auch an an ihrem Motorrad die neuen Energieantrieb einzubauen.

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Auf seinem Weg zurück zum Labor lies PcJunky noch einmal den Waffentest Revue passieren. Der merkwürdige Signalaustausch zwischen der notdürftig reparierten Kontrolldrohne und Gwen gab ihm immer noch Rätsel auf. Die Aufzeichnungen mussten unbedingt so schnell wie möglich analysiert werden. Tief in seine Gedanken versunken lief er durch die Gänge des Hauptquartiers als plötzlich vertraute Geräusche wahr nahm.

"Hier wird geschraubt!!" Ihm fielen wieder die unzähligen Stunden Arbeit, die er an seiner mechanischen Rüstung verbracht hatte ein. Er war wieder hellwach.
Langsam näherte sich der Ingenieur der halb offenen Tür zu ein Werkstatt, aus der die hell klingenden Laute von Werkzeugen zu hören waren. Zu seiner Überraschung erspähte er Pichiko und den wilden Schwertkämpfer aus der Mission Paris. Sie waren vertieft in ihrem Vorhaben, die Motoren ihrer Zweiräder zu auszutauschen.
"Klopf, Klopf!" er schlug seine Faust gegen die Eingangstür um ihre Aufmerksamkeit zu erregen.

Pichiko schien ihn nicht zu bemerken.

Plötzlich sprang Ike auf und war innerhalb einer Sekunde in Angriffsstellung direkt vor PcJunky. Vor Schreck fiel dem Waffenspezialisten sein Tablet aus der Hand und fiel klappernd auf dem Betonboden.
"Wo hat er so schnell das verdammte Schwert hergeholt?", dachte sich der Wissenschaftler vor Angst erstarrt, mit einer Hand am Alarmknopf seines Gürtels.

Seinem Beschützerinstinkt folgend knurrte Ike den ihm unbekannten Mann im blau-gelben Overall an....

(ich will auch mitmachen, finde eure Motorradgeschichte toll smile schreibt ruhig in eurem Stil weiter)

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Weiß das Pichiko ihm das nicht zum ersten mal sagt.
Pichiko genau weiß das er sie dabei eigentlich nicht wie ein kleines Kind behandeln möchte und das er nicht gerne kompliziert redet und sie auch weiß das er sie dabei.
Weiß über ihre Position als Captain sehr wohl bescheid aber es nicht seine Art ist seine Freunde mit Captain und dergleichen anzusprechen.

Er sieht sich die überarbeiteten Pläne auch nochmal sich genau ansieht und kontrolliert.
Als Pichiko aus dem Raum geht schon weiß das sie sich ihre Arbeitskleidung anzieht während er bereits an seinem Motorrad arbeitet.
Er selbst die Arbeitskleidung an seinem Motorrad eher ablehnt und ihm selbst es auch nichts ausmacht dabei mal dreckig zu werden.
Er arbeitet gerne an seinem Motorrad und er kennt sein eigenes dabei in- und auswendig.

(Edit: )

Er sich dann wieder beruhigt,aus seiner Angriffshaltung wieder in eine normale Haltung übergeht und sein Schwert erstmal wieder zurück in die Schwertscheide steckt.
Er dann das heruntergefallende Tablet aufhebt.
Sieht die anderen dann an und reicht es dem Waffenspezialisten.
Meint dann nur zum vor Angst erstarrten Waffenspezialisten.
"Tut mir Leid. Ich wollte niemanden erschrecken."
Er hat dabei noch an etwas anderes gedacht hat was er aber nicht erwähnt.

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PcJunky nimmt beruhigt die Hand vom Alarmknopf und das Tablet entgegen. "Hallo, Ike! Wir haben uns schon getroffen. In Paris. Zu der Zeit steckte ich in einer großen Rüstung! Deine Nahkampfküste sind beeindruckend. Ich musste mehrere Drohnen herbeirufen um deinen Bewegungen zu folgen. Erstaunlich!" sprudelte es aus ihm heraus. "Ich bin PcJunky." Er reicht Ike die Hand. Der Schwertkämpfer erwidert mit einem schmerzhaft festen Händedruck und nickt.

"Was baut ihr da?", er streck seinen Hals zu den Motorrädern aus. An einem ist Pichiko scheinbar schwer konzentriert beschäftigt, oder versucht ihn zu ignorieren.
"Ich sehe ihr baut gerade Elektromotoren ein." Er plappert immer weiter. " Ich habe noch einige elektronisch gesteuerte Schwunggetriebe in meiner Werkstatt." Geht er schwatzend näher an die Maschinen."Wie gut ihr sie in Schuss gehalten habt!" Er hockt sich hin und betrachtet Ikes Maschine fasziniert.

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08.04.2012 03:11 Fügen Sie PcJunky in Ihre Kontaktliste ein
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Pichiko hatte den Waffenspezialisten schon längst gemerkt gehabt,
aber sie war konzentriert darauf ihr Mottorrad ordnungsgemäß zu tunen.
Da vertiefte sie schon manchmal ziemlich darin,
dass man denken konnte, sie wäre geistig gar nicht anwesend für die anderen.
Aus PcJunkys Frage meinte sie:"Im Vergleich zu dir,kommen wir nicht aus einer wohl behütende Familie, unsere Motorräder ist einer unseren wenigen Hab und Gut Teile die wir haben. Daher gehen wir auch ziemlich sorgsam mit ihnen um" Es war selten,dass Pichiko überhaupt den anderen über ihre Vergangenheit was sagte,sie wollte meistens nicht darüber reden.
" Wenn du noch paar Schwunggetriebe hast, kannst du uns dann zwei geben,
dann müssten wir wenigstens nicht selber ein selbst erstellen"
Man merkte Pichiko an,dass sie sich Mühe gab nicht bei PCJunky wieder eine Panik Attacke zu bekommen, wie damals auf der einen Mission auf den Dach. Sie konnte es wohl auch in der Anwesenheit von Ike wohl eher vermeiden.

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08.04.2012 05:01 AIM-Name von Pichiko: - YIM-Name von Pichiko: -
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Gwen indes hatte die Nacht auf der Krankenstation verbracht. Micheals war bei ihr gewesen, bis sie wieder wach war. Dann hatte er sich verabschiedet, und keine halbe Stunde später waren die ersten Leute aufgetaucht, um nach ihr zu sehen. Hauptsächlich Mitglieder ihres Teams, aber auch Sebastian war für ein paar Minuten da gewesen, um zu sehen, ob auch wirklich alles in Ordnung war. Aber hauptsächlich hatte sich lang und breit für das Geschehene entschuldigt.
"Sebastian, ich sagte, ist gut!" Gwen - die im Schneidersitz in ihrem Bett saß - wusste nicht, ob sie lachen oder ihn anschreien sollte. Einerseits war sie wirklich sauer. Andererseits wusste sie, dass es nötig gewesen war und fand die gestammelten Worte eher überflüssig. Sebastian trat von einem Fuß auf den anderen und schwieg endlich.
"Sag lieber deinem Chef, ich würde es gerne wissen, wenn er was rausfindet. Immerhin hat nicht nur er ein Interesse daran, dass ich nicht wieder auf ihn und seinen Anzug losgehe." Gwen schmunzelte. Sebastian nickte und verlies beinahe fluchtartig den Raum.
Dann war sie wieder allein, die medizinischen Geräte um sie herum als einzige Geräuschquelle. Ihr Blick glitt durch den Raum, ging über den kleinen Bildschirm, der am Fußende ihres Bettes befestigt war (und von dem sie leider nur die Rückseite sehen konnte), die Konsole rechts daneben, wo sie ihren Puls und andere Vitalwerte beobachten konnte und den Tropf mit der Kochsalzlösung, die ihren Kreislauf stabilisierte. Ferner war neben dem Kopfende ein kleiner Tisch, auf dem sich eine Karaffe mit Wasser samt einem Glas, einem kleinen Teller mit Obst und ebenfalls ein Tablet befand. Dieserer allerdings gehörte ihr und nach dem griff sie nun. Die Nachrichten gaben nicht Neues, und auch ihr Postfach war leer. Den Moment kam Micheals wieder rein, je eine Tasse in den Händen. Eine davon reichte er Gwen, bevor er sich auf einen der rumstehenden Hocker setzte. Gwen legte das Tablet wieder beiseite, bedankte sich und lächelte schwach. Sie war zwar wach, aber trotzdem immernoch sehr erschöpft.
"Ich bin froh, dass es ihnen besser geht, Ma'am. Wie stehen die Dinge?"
Gwen drehte einen Moment nachdenklich die Tasse in den Händen. Der Kakao darin schwappte leicht hin und her. "Nun... Die Ärzte meinten, dass ich bald wieder fit bin. Ich brauche nur weiter ein wenig Ruhe. Diesmal wurde ich wirklich bis an den Rand meiner Leistungsfähigkeit getrieben..." Sie trank einen Schluck, wobei ihre Hand leicht zitterte. "Ich kann wohl heute Abend wieder in mein eigenes Bett umziehen, aber das hier werde ich noch länger tragen müssen." Sie deutete auf ein merkwürdiges Band, das an ihrem Oberarm kurz unter dem Ärmel des Krankenhemdes herauslugt und mehr nach Technik als nach Schmuck aussah. Micheals hob fragend eine Augenbraue. "Das ist ein Sensor, der meine Lebenszeichen aufnimmt. Er ist mit dem Zentralcomputer verknüpft und gibt Alarm, wenn wieder etwas passiert." Sie versuchte, böse zu grinsen, aber irgendwie gelang es ihr nicht recht.
"Sie haben es wasserdich gemacht. Zur Sicherheit."
"Aber sonst sind es doch Halsbänder, oder?"
"Ja. Aber bei mir wäre ein Halsband eher ungünstig. Meine Kiemen sind im weg."
"Hat sich Captain PcJunky schon gemeldet?" Fragte Micheals nach einem Moment. Es kam immer wieder mal vor, dass er erst wieder an die Andersartigkeit seines Captains erinnert werden musste. Ihm waren derartige Äußerlichkeiten egal.
"Nein, aber sein Assistent war hier. Aber auch er hatte noch keine Ergebnisse."
Micheals nickte. Er hatte nicht erwartet, dass es so leicht war, das Signal zu entschlüsseln.
Eine Schwester trat hinzu, nahm kurz den Bildschirm vom Fußende und tippte schweigend darauf herum. Gwen und ihr Besuch sahen zu ihr hin.
"Ihre Werte sind nun soweit in Ordnung, dass sie aufstehen können. Aber für heute noch kein Training, und keine Überanstrengungen! Ich möchte nicht, dass sie so schnell wieder hier unser Gast sind!" Gwen nickte nur, und die Schwester trat zu ihr hin, um ihr den Tropf abzunehmen. Zwei Minuten später schwang sie die Beine aus dem Bett und wollte aufstehen. Doch prompt wurde ihr schwindelig. Micheals hielt sie fest, und einen Moment später ging es auch wieder. Sie ging in den kleinen Waschraum nebenan, wo sie sich der Krankenhauskleidung entledigte und in ihre normalen Sachen schlüpfte. Diese waren zwar immernoch die, die sie bei dem "Training" angehabt hatte, aber mittlerweile waren sie wenigstens gewaschen.
Sie trat wieder zu ihrem Chiefcommander, der gewartet hatte. Sie wusste nicht, ob er es freiwillig machte oder ob er von einem der Ärzte darum gebeten wurde, auf sie aufzupassen. Aber ihr war das auch ziemlich gleich. Sie war dankbar darüber, dass sich jemand um sie sorgte.
"Danke. Aber ich will nur in mein Quartier." Sie schnappte sich ihr Tablet, trat aus der Tür und setzte sich genau dorthin in Bewegung.
Dort angekommen wandte sie sich Micheals zu, der ihr wie ein Schatten gefolgt war.
"Sie können jetzt wieder ihren anderen Pflichten nachgehen. Ich komme allein zurecht."
Dieser musterte sie, wie sie an den Türrahmen zu ihren Räumlichkeiten lehnte und schwieg nur.
"Ma'am, ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist."
"Ach was. Ich werde mir nur Musik anmachen und mich ausruhen, wie es die Schwester gesagt hat. Wollen sie mir etwa wieder beim Schlafen zugucken?" Sie lächelte freundlich. "Gehen sie ruhig."
Der junge Mann überlegte einen Moment, dann nickte er. "Aber wenn was ist, ich bin jederzeit über das Comlink zu erreichen." Er tippte an das kleine Headset, das an seinem rechten Ohr befestigt war. Dann drehte er sich um und ging.
Kaum war er außer Sicht, schien Gwen um einiges zu schrumpfen. Matt öffnete sie die Tür, schlurfte zu ihrem Schreibtisch und legte dort den Tablet ab. Während die Tastatur sich aufbaute, fiel ihr Blick auf den grauen Koffer, der unschuldig neben dem Tisch stand. Eigentlich meinte sie sich zu erinnern, den Raum abgeschlossen zu haben, als sie zuletzt hier raus ging. Aber ein kleines elektronisches Schloss war mit Sicherheit nur eine kleine Übung für PcJunky.
Nachdem sie die Musik für ihr Wasserbecken eingestellt hatte, zog sie sich kurz noch etwas anderes an. Ein enges, ärmelloses Top und eine ebenso enge, nur bis kurz über die Knie gehende Hose waren genau richtig. Dann dimmte sie das Licht auf ein schwaches Zwielicht, stieg nach oben und lies sich in's Wasser gleiten.
Ihre Kiemen fingen an zu arbeiten, und während sie sich schwerelos von der Musik berieseln lies, wartete sie auf Nachricht von PcJunky.
08.04.2012 12:53
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Merkt schon das PCJunky wohl etwas angetan von seinen Nahkampfkünsten ist.
"Ich kann mich an dich erinnern, PCJunky.
Freut mich das du gefallen daran gefunden hast."
Erkennt ja das PCJunky sich wohl für die Motorräder interessiert.
"Wie Pichiko schon gesagt hat: Sie sind eine der wenigen Sachen die ich und sie haben und wir würden uns freuen wenn du diese elektronisch gesteuerte Schwunggetriebe dann geben kannst."
Er dabei schon im Hintergedanken hat das Pichiko zumindest versucht keine Panikattacke zu bekommen.
Hat sich innerlich deswegen bereits auf das ein oder andere deswegen vorbereitet.

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08.04.2012 17:35 AIM-Name von Ike: - YIM-Name von Ike: -
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